„Jeder könnte betroffen sein und benötigt unter Umständen Unterstützung, um mit der Diagnose Multiple Sklerose umgehen zu können.“

Diese einfache Begründung genügte, um die Schützenbruderschaft St. Hubertus Pötterhoek davon zu überzeugen, die Einnahmen des diesjährigen Pöttermann-Schießens der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Münster (DMSG) zukommen zu lassen. Der Erlös des alljährlichen Wettkampfes wird dabei traditionell einem guten Zweck gespendet. Wie bereits in den letzten Jahren zeigten sich besonders die Damen erfolgreich beim Wettstreit, bei dem jeder Teilnehmer einen kleinen Obolus entrichten muss, um auf den sogenannten Pöttermann schießen zu dürfen. Als Siegerin setzte sich Sabrina Großmann gegen ihre Mitbewerber als neue Pötterfrau durch.

„Mit der Spende an die Multiple Sklerose Gesellschaft wissen wir, dass das Geld einen sinnvollen Zweck erfüllt,“ ist sich der erste Brudermeister Ludger Davids sicher und übergibt die Erlöse von 550 Euro an die Leiterin der DMSG Münster, Ulla Boomgaarden. In der Beratungsstelle in Münster werden jährlich bis zu 800 Beratungsgespräche geführt, wobei das Büro wochentags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet hat. Beratung erhalten dort nicht nur Betroffene, sondern auch Angehörige und Interessierte.

 

 

Personen auf dem Bild von links nach rechts:

Theresia Greve (ehrenamtliche Helferin), Erster Brudermeister Ludger Davids (St. Hubertus Pötterhoek), Ulla Boomgaarden (Leiterin der MS-Beratungsstelle), Eva-Maria Greve (Schriftführerin von St. Hubertus Pötterhoek), König Jörg Lelin (St. Hubertus Pötterhoek), Dr. Wolfgang Geßmann (Vorsitzender der Multiple Sklerose Gesellschaft Münster)