Landesbezirk der Historischen Schützenbruderschaften in Telgte

Münsterland. Telgte. „Wiedererkennungswert ist wertvoll und tut gut“, so beginnt Diözesan- und Landesbezirkspräses Günther Lube seine Predigt in St.-Clemens zu Telgte. Seit über 60 Jahren pilgern die Schützen aus dem Landesbezirk (LBZ) Münster im Bund der Historischen Schützenbruderschaften Köln e.V. am ersten Sonntag imMai von Münster nach Telgte. Die Schützenwallfahrt ist damit die erste Wallfahrt nach der Eröffnung der Wallfahrtssaison durch Wallfahrtsgilde.

Treffpunkt ist um 7 Uhr an der St. Mauritz-Kirche in Münster. Angeführt von der Diözesanstandarte mit Diözesankönig Herbert Ewertz, der LBZ-Standarte mit LBZ-König Heiko Heuring sowie Diözesanbundesmeister Bernard Heitkamp und LBZ-Bundesmeister Werner Aselmann machen sich rund 50 Schützen auf den Weg nach Telgte. An drei Stationen  halten die Schützen inne um  zu beten. Begleitet werden sie dabei von Roger Meads auf seiner Trompete. Gegen 9.20 Uhr erreichen die Pilger das Rochus Hospital in Telgte, wo sich viele weitere Schützenbruderschaften aus dem gesamten Münsterland mit ihren Abordnungen in den Zug einreihen, so dass sich beim Einzug in die Stadt ein prächtiges Bild ergibt. Zahlreiche Fahnen und Standarten, Königinnen und Könige mit ihren Insignien und ca. 600 Schützen in Uniform.

 

 

 

Das ist gelebte Tradition nach dem Leitmotto für „Glaube, Sitte, Heimat“. Mit dem diesjährigen Motto „Wir wollen Gottes Wort leben und in unsere Herz lassen“, begrüßt Probst Michael Langenfeld die Gläubigen und lädt im Anschluss vor allem die Königinnen und Könige an diesem Morgen ein, das neue gläserne Kerzenhäuschen  einzuweihen, welches sich genau zwischen Clemenskirche und Gnadenkapelle befindet. Dort können in Zukunft größere Wallfahrts- und Opferkerzen gut sichtbar aufgestellt werden, da dies in der Gnadenkapelle zurzeit wegen der Renovierung nicht möglich ist.